Num. de referencia
P01670
Autor
Rubens, Peter Paul
Titel
Die drei Grazien
Datierung
Um 1635
Technik
Öl
Materia
Holz
Größe
220,5 cm x 182 cm
Schule
Flämisch
Thema
Mythologie. Götter
Ausgestellt
Ja
Herkunft
Colección Real (Real Alcázar, Madrid, bóvedas de Tiziano, 1700, nº 483; Palacio Real Nuevo, Madrid, primera sala de la Furriera, 1747, nº 96; Palacio Real Nuevo, Madrid, estudio de Andrés de la Calleja, 1772, nº 96; Casa de Rebeque, Madrid, 1794, nº 96; Academia, Madrid, sala reservada, 1827, nº 50).

Hesiod beschrieb in der „Theogonie“ drei Grazien: Aglaia, deren Namen ,die Glänzende‘ bedeutet, Euphrosine (,die Frohsinnige‘) und Thalia (,die Blühende‘). Diese drei Grazien entstammten einer der Liebschaften des Zeus und waren reine Jungfrauen, die bei den Göttern lebten, an den Festmählern teilnehmen und Lebensfreude weckten. Sie standen im Dienste Aphrodites, der Göttin der Liebe, und kannten keinerlei Langeweile.

Rubens stellte sie neben einer Quelle dar, wo sie unter einer Blumengirlande mit einer Landschaft im Hintergrund zu sehen sind. Die Figuren sind von der klassischen Bildhauerei inspiriert, wie mit der Absicht, die Kälte des Marmors auf ihren Körpern nachzuahmen, deutlich wird. Der kreisförmige Aufbau und die elegante Wellenform sind übliche Mittel des Künstlers und verbinden sich mit den rundlichen Formen und den blassen Farben der Spätwerke Rubens’.

Als Vorbild für die Figur auf der linken Seite diente die zweite Ehefrau des Künstlers, Hélène Fourment. Das Werk entstand kurz nach ihrer Eheschließung und belegt die Lebensfreude des Künstlers, die sich in den sinnlichen Gemälden jener Zeit niederschlägt. Bis zum Tod des Malers im Jahr 1640 befand sich das Gemälde in seinem Besitz und wurde anschließend für Philipp IV. erworben und nach Spanien gebracht.

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